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JHQ Rheindahlen

JHQ Rheindahlen
JHQ Rheindahlen

Das JHQ (Joint Headquarters bzw. gemeinsames Hauptquartier) wurde Mitte der 1950er Jahre in Mönchengladbach als gemeinsames militärisches Hauptquartier verschiedener britischer Streitkräfte, sowie der NATO errichtet.
Aufgrund seiner Größe (knapp 400 Hektar) stellt es einen komplett eigenen Stadtteil dar, der zu Hochzeiten circa 12.000 Militärangehörige und Familienangehörige beherbergte.

Das acht Kilometer westlich von Mönchengladbach gelegene Hauptquartier bestand aus Wohngebieten, militärischen Dienstgebäuden, drei Kirchen, Schulen, Kinos, einem Theater und diversen Geschäften. Außerdem gab es für sportliche Aktivitäten Aschebahnen, ein Freibad, und diverse Anlagen für Fußball, Tennis, Hockey und co.

Große Teile des Areals stehen seit 2013 leer. Das Gelände ist bislang glücklicherweise größtenteils vom Vandalismus verschont geblieben.
Ein kleiner Teil wird heute als Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete genutzt.

Ursprünglich wollte eine saudi-arabische Investorengruppe 2013 auf dem Gelände einen Freizeitpark inklusive Hotel errichten. Tatsächliche Investoren fanden sich für diese Pläne jedoch nie.
Aktuell ist das Gelände im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, welche das gesamte Gelände renaturisieren möchte.

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